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| il motore sportivo | |
| 22. April 2009 - Happy End | |
![]() | BOOAAA EY, Jule hat tieffliegen gelernt!! Gestern durfte ich die Jule endlich abholen. Torsten hat die Bedüsung der Weber-Vergaser an den Motor angepasst. Außerdem war noch der Kanal einer Beschleunigerpumpe von seiner Verstopfung zu kurieren. Auf dem Weg über die A7 durch den Elbtunnel herrschte leider Feierabendverkehr. Aber man merkt wesentlich mehr Kraft aus dem Keller und keinerlei Anstrengung beim Hochdrehen, Schub ohne Ende. Was für ein Spaß! Ich bin begeistert! So habe ich es mir erträumt. Links seht ihr ein Handyfoto von Torstens Messwerkzeug zur Lambda- und Zündüberwachung bei den Einstellfahrten. Ich hoffe noch auf einen Prüfstandslauf, damit ich ein paar Messdaten bekomme. Mal sehen, wann und wo es die Möglichkeit gibt (Forum105-Dynoday im Herbst?). Tja, das war's dann mit dem Bau des Motore sportivo. Alles Weitere ab jetzt im Bereich Aktuelles. |
| Ostern 2009 | |
Er
ist drin. Es gab allerdings noch das Problem einer nicht trennenden
Kupplung. Schlussendlich lag es am neuen Schwungrad, das scheinbar an
der Aufnahme für die Kupplung ein klein wenig dünner als das
Original ist und die Kupplung damit einen längeren Ausrückweg
hat. Ich habe dann die Stange, die den Ausrückhebel betätigt
durch Aufschweissen von 3 mm verlängert und nun funktioniert
es super. Auch mein Luftsammler mit den Ansaugtrichtern passt
wunderbar. Nun fehlt nur noch die Vergaserabstimmung bei Torsten und
mit dem Motor ist alles gut.![]() | ![]() |
| 02. April 2009 | |
| Das neue Schwungrad ist endlich da. Es ist zwar doch keines aus Alu geworden, weil das einfach nicht aufzutreiben war, aber ein erleichtertes Stahlschwungrad. Es wiegt immerhin auch 3 Kilo weniger als das Original. Nun kann ich endlich den Motor einbauen. | ![]() |
| 19. März 09 | |
Warum geht's denn hier nicht weiter? Tja, eigentlich ist alles fertig vorbereitet und der Motor könnte eingebaut werden. Dummerweise habe ich mir noch die Anschaffung einer leichten Aluschwungscheibe in den Kopf gesetzt. Seit Wochen ist es aber nicht möglich, so ein Teil mit 8-Loch-Befestigung zu bekommen. Meine Hoffnungen ruhen zurzeit auf Stefan, der sich im Moment noch abmüht, die Schwungscheibe anfertigen zu lassen. Allerdings musste ich nun schon die erste Rally wieder absagen und wenn nicht in den nächsten Tagen eine positive Meldung kommt, werde ich die Originalschwungscheibe wieder einbauen. | |
| 24. Februar 09 | |
Torsten von ilmotore hat mir inzwischen nicht nur die Rechnung geschickt, sondern netterweise auch noch ein paar Fotos von der Bearbeitung. Die Laufbuchsen wurden passend zu den Schmiedekolben aufgebohrt, die Kolben mit Graphal beschichtet und die Ventilsitze natürlich neu gefräst. ![]() | ![]() |
| 21. Februar 09 | |
Mein selbstgebastelter Luftsammler ist im Rohbau fertig und hatte schon die erste Anprobe mit den Ansaugtrichtern. Mein Nachbar hat sich leichtsinnigerweise bereit erklärt, die Teile zu einem Ganzen zusammen zu schweißen. Das sollte dann Anfang März fertig sein. Ich kann jetzt schon mal den Serienmotor aus der Jule ausbauen. | |
| 19. Februar 09 | |
| Ich konnte ihn abholen, meinen Schatz. Nun geht es in der Garage weiter. | |
| 13. Februar 09 | |
| Es gibt ja in den einschlägigen Foren einige Diskussionen über die Verwendung von neumodischen Ansaugflanschen aus Alu oder doch lieber der althergebrachten Ansauggummis. Argumente gibt es für und gegen beide Varianten. Ich habe mich jetzt für Aluansaugflansche entschieden, wie sie bei der Umrüstung auf Weber-Vergaser bei den meisten anderen Autos auch verwendet werden. Was in Opel, BMW, Fiat usw. tausendfach funktioniert kann für die Jule nicht schlecht sein. Die Praxis wird es zeigen. | |
| 01. Februar 09 | |
| Heute
zur Abwechselung mal was aus der eigenen Werkstatt. Mit meinen
rudimentären Mitteln versuche ich in Heimwerkermanier einen
Ansaugkasten zu bauen. Ziel ist die Verlängerung der Ansaugwege
vor den Vergasern unter Verwendung von 40 mm langen Ansaugtrichtern.
Trotzdem möchte ich das originale Luftfiltergehäuse mit
K&N-Einsatz weiterverwenden. Mein Nachbar hat mir eine 2 mm dicke
Aluplatte spendiert und auf den Fotos könnt ihr die ersten
versuchsweisen Arbeitsschritte sehen. | Probleme gibt es beim 4. Zylinder, weil es dort durch die Form des Längsträgers imMotorraum sehr eng zugeht. Ich bin aber guter Hoffnung, das hinzukriegen. |
| 24. Januar 09 | |
| Gestern
war ich mit Rüdiger bei Torsten. Rüdiger wollte seinen Fiat
von der Mike Sander Fettkur abholen und ich habe mit Torsten
über die Ausgestaltung der Ansaugwege gesprochen. Natürlich
wollte ich auch sehen, was so passiert ist seit meinem letzten Besuch. Ein Paket aus dem Taubertal ist gerade angekommen und ich habe es mit Torsten zusammen aufgemacht. Weihnachten war nichts dagegen: Schmiedekolben, Wunschnockenwellen, Ventile, Federn und einige andere Sachen kamen zum Vorschein. Die Kurbelwelle ist gerade beim Nitrieren, der Zylinderkopf schon in Bearbeitung und alles ist glasperlgestrahlt und wird noch mit Klarlack überzogen. Die Laufbuchsen müssen noch passend zu den Schmiedekolben aufgebohrt werden und die Kolben bekommen eine Beschichtung. | |
So langsam werde ich unruhig und kann es kaum noch abwarten. Andererseits habe ich ja auch noch einige Vorgereitungen zu treffen. Der jetzige Motor muss ausgebaut werden und ich möchte am Luftfiltergehäuse ein paar Änderungen vornehmen. Ich werde natürlich weiter berichten. | |
| 08. Januar 09 | |
So, die ersten Teile wurden bei Stefan bestellt. Die von mir mitgelieferten Albert-Nockenwellen findet Torsten nicht so gut, weil sie zu wenig Hub und einen zu großen Öffnungswinkel haben. Ob ich dann doch lieber wunschgemäße Wellen nehme, muss ich wohl demnächst entscheiden. Die alte Ölpumpe ist leider auch nicht mehr zu gebrauchen. | ![]() |
| 16. Dezember 08 | |
Torsten hatte mehr Arbeit als gedacht und da ich es nicht eilig hatte, ist es nun fast Jahresende geworden, bevor es mit meinem Motor weitergehen konnte. Ich habe inzwischen einen ungefähren Kostenvoranschlag von Torsten bekommen und ihm die letzten Teile vorbeigebracht. Inzwischen haben sich Torsten und Stefan Götzelmann zumindest telefonisch kennengelernt und Stefan wird die Teile für den Motor liefern und Alfa-spezifische Fragen klären. Insofern ist alles auf einem guten Weg und Ende Januar soll der Motor fertig sein. Technische Einzelheiten folgen, wenn die Arbeiten weiter fortgeschritten sind.
Hier erstmal ein paar Bilder aus Torstens Reich. Der junge Herr auf
dem Foto ist nicht Torsten, schraubt aber in seiner Freizeit auch
gerade an einem Alfamotor. Er baut einen 33er Boxer in einen Fiat 126
ein. | |
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| 19. Juli 08 | |
Torsten ist erstmal im Urlaub im sonnigen Italien. Allerdings hat er mir vorher noch gesagt, dass Kurbelwelle, Gehäuse und Kopf in gutem Zustand sind. Nichts ist verzogen und die Kurbelwelle braucht nichtmal geschliffen werden. Das ist schon mal eine gute Ausgangsbasis. Der nächste Schritt nach Torsten's Urlaub wird dann eine Liste der durchzuführenden Arbeiten sein und natürlich die Preise dazu. Ich bin gespannt. | |
| 19. Juni 08 | |
Heute war ich bei Torsten und habe mit ihm den Aufbau des Motors besprochen.
Werkstatt und Wohnung haben er und seine Familie in einem strohgedeckten
Bauernhaus, wobei die alten Stallungen die Werkstatt mit jeder Menge
hochkarätiger Maschinen beherbergen. In der Werkstatt und auf dem Hof
standen diverse Fiat 500 herum und beim Rundgang sah ich Motoren von Mini
Rennmotor über Maserati 6-Zylinder bis Porsche und Rolls-Royce. Ich glaube,
die ganze Familie ist mit sehr viel Elan und Liebe dabei, sich ihren Traum vom
Wohnen und Arbeiten zu erfüllen. Ich habe die ganzen Motorteile abgeliefert und in einem ersten Schritt wird
Torsten eine Bestandsaufnahme machen, ob die Teile dem Grunde nach zum Aufbau
eines neuen Motors geeignet sind. Danach sehen wir dann weiter.
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| Anfang Juni 08 | |
Nun habe ich also meinen alten 2-Liter gegen den alten 1600er von Bijan getauscht - in einem Anflug geistiger Umnachtung, wie manche meinen. Ich kann ja die Zweifler verstehen. Ich will in etwa die Serienleistung des 2-Liters haben und tausche den trotzdem ein. Aber ich will die Leistung eben über höhere Drehzahlen erreichen. Ob mir das im Endeffekt gefällt weiß ich auch erst, wenn ich es versucht habe. So, und nun frisch ans Werk! Der Anfang ist einfach. Ich zerlege den Motor und lasse nur die Kurbelwelle im
Gehäuse. Ich denke, der Motorenbauer kann dann vielleicht schon beim Ausbau
sehen, wie das Ganze so gelaufen ist und wo er drauf achten muss. Der
Motorenbauer soll Torsten Hanenkamp (http://www.ilmotore.de/) sein, den ich auf der
Messe in Bremen kennen gelernt habe.
Mit dem mache ich jetzt einen Termin aus, auf dem ich das Grundkonzept absprechen
und ihm schon mal die Kurbelwelle samt Gehäuse da lassen will. Hier erstmal
Fotos. Die Kurbelwellenmutter hat sich gewehrt, konnte dem Bohrer aber dann doch
nicht widerstehen. | |