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| Oldtimer-Grand Prix 2009 | |
| Wie sich das Wetter am Nürburgring zu erkennen gibt, weiß man ja inzwischen: Siehst du die Burg nicht, ist schlechtes Wetter. Siehst du die Burg, kommt schlechtes Wetter. Ähnlich ist es uns ergangen, als wir Anfang August, ausgestattet mit den All-inclusive-Karten von Motorklassik, erstmalig den OGP besuchen wollten. Am Freitagmorgen um 6 Uhr sattelten wir die Jule und holten Sonny und Bernd mit ihrem Spider ab. Nach vielen Autobahnkilometern ging es gleich zum Parkplatz A7a direkt vor der schönen neuen Nürburgring-Erlebniswelt. Aber schon die Akreditierung im Motorklassikzelt verzögerte sich, weil wir vor lauter Staunen gar nicht wussten, wo wir zuerst hinschauen sollten. Unglaublich, was da an Autos, Equipment und Menschen alles zu sehen war. Die ersten Eindrücke waren einfach überwältigend. Nach Verlassen des Motorklassikzeltes gingen wir durch das Fahrerlager zur Rennstrecke und sahen gleich unsere Lieblingsautos: Tourenwagen bis Baujahr 65. Das Wetter war übrigens fantastisch, Sonne satt bei ca.30 Grad. Leider lagen Hüte und Sonnencreme irgendwo im Gepäck im Kofferraum. | ![]() |
| Insofern
muss ich natürlich zugeben, dass wir das Motto des
Nürburgrings noch nicht erfüllt hatten und unsere Erprobung
sozusagen noch in Arbeit war. Das sollte am Sonnabend seine Fortsetzung nehmen. Nachdem wir am Freitag noch einige Rennen sehen durften, von denen ich mangels ausreichendem Teleobjektivs keine Fotos gemacht habe, ging es gegen 18 Uhr zu unserem Quartier in Adenau und erstmal unter die Dusche. Mit frischen Klamotten und gecremtem Sonnenbrand fuhren wir dann nach Adenau zum Italiener. Gott sei Dank hatte Sonnny von Hamburg aus für Freitag und Samstag einen Tisch reserviert, sonst hätten wir wohl so schnell nichts zu Essen bekommen. Im Restaurant herrschte allerdings die Temperatur eine Pizzaofens, so dass reichlich Flüssigkeit für Abkühlung sorgen musste. Inzwischen waren dann auch die restlichen vier Bekannten von Sonny und Bernd angekommen. | ![]() |
| Am Sonnabend schnell die Sonnenhüte und Creme aus dem Gepäck gewühlt und dann mit fertig gepacktem Rucksack ab zum Frühstück. Erprobung wieder fehlgeschlagen - dicker Nebel und kühle Temperaturen forderten eine andere Ausstattung. Am Ring angekommen, wurde der komplette Tagesablauf dem mal mehr und mal weniger dicken Nebel angepasst. Somit fielen diverse Trainingsläufe aus, damit die Rennen in den lichten Momenten laufen konnten. Wir hatten also viel Zeit für Fahrerlager und Markenclub-Areal. Dort dominierten Porsche und Alfa, gefolgt von Ferrari und Maserati. | |
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Nicht nur die Carabinieri waren vertreten, | |
auch ein bekannter Detektiv hatte seine Spuren hinterlassen.![]() | |
| Die Rennen waren an Spannung kaum zu überbieten, aber im Nebel und ohne Tele gibt es keine guten Fotos | |
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| Was
wir befürchtet hatten, traf dann auch ein. Um 17 Uhr sollten wir
uns auf dem Parkplatz versammeln und im Rahmen der
Motorklassik-Veranstaltung einen Sonderlauf von 2 Runden über die
Grandprix-Strecke machen. Nach einiger Wartezeit auf dem Parkplatz
teilte die Rennleitung mit, dass diese Runden ausfallen mussten.
So lagen unsere Hoffnungen dann auf dem Sonntagmorgen, denn da standen
2 Runden auf der Nordschleife auf dem Programm. Während der Wartezeit hatten wir aber Muße, uns die Autos der anderen Teilnehmer anzusehen und es gab für unseren Bertonefahrer die Gelegenheit, mit einer Notreparatur die Bewässerung des Gasfußes während der Fahrt zu beheben. | |
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| Nun erstmal einige Fotos aus dem Fahrerlager: | |
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| Der Sonnabend endete wie der Freitag auch beim Italiener. Diesmal auf der Terasse und somit ohne Schweißausbrüche. Dann kam der mit Spannung erwartete Sonntagmorgen. Frühes Aufstehen war angesagt, weil wir schon um 7 Uhr auf unserem Parkplatz am Ring erwartet wurden. Erwartet hat uns auch ein dichter Morgennebel und die Hoffnungen auf die Nordschleifenrunden sanken rapide. Die Rennleitung hatte aber ein Einsehen mit uns und auch einen positiven Wetterbericht. Wir sollten hinter einem Führungsfahrzeug zur Nordschleifeneinfahrt geleitet werden, dort unsere 2 Runden drehen und uns dann auf dem dortigen Parkplatz sammeln. Danach sollte es wieder hinter dem Führungsfahrzeug her zur Grandprixstrecke gehen, wo wir die gestern versäumten Runden nachholen konnten. Wir wurden noch darauf hingewiesen, dass die Ganze Geschichte als Korso bezeichnet war und somit das Überholen nicht sehr gerne gesehen wurde, vor allem das Überholen des Führungsfahrzeuges sollte mit sofortigem Ausschluss geahndet werden. So ging es also los und ich fuhr zum ersten Mal mit Jule und Petra auf der berühmten Nordschleife. Das mit dem Überholverbot haben dann alle mehr oder weniger ignoriert, ganz nach eigenem Geschmack. | |
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| Tatsächlich durften wir anschließend auf den Grandprix-Kurs. Nachdem unsere 2 Runden dort beendet waren reihten wir uns wieder brav in die Schlange ein. Nur die Ausfahrt war noch zu und so durften wir ganze 5 Runden drehen. Es war einfach super! | |
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| An
dieser Stelle nochmal vielen Dank an Herrn Edlbauer von Motorklassik
für die tolle Organisation und an die beste Ehefrau von allen
für das Aushalten auf dem Beifahrersitz. Einarmiges Festklammern
bei gleichzeitiger Betätigung des Fotoapparates hat sie nun
gelernt. Nachdem die Hände wieder trocken waren und nicht mehr zitterten haben wir uns noch in der Boxengasse umgesehen und bei einigen Rennen zugeschaut. Dies natürlich mit ganz anderen Augen, denn wenn man selbst schon mal mit allem was geht die Zielgerade heruntergefahren ist und sich anschließend in das enge Rechts-links-S einfädeln musste weiß man, dass das gar nicht so einfach ist. | |
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| Tja und dann war es plötzlich Sonntagnachmittag. Sonny, Bernd und die anderen machten sich auf den Weg Richtung Norden. Der Ring leerte sich langsam und auch im Fahrerlager wurde zusammengepackt. | ![]() |
| Petra,
Jule und ich durften noch ein paar Tage die schöne Eifel
geniessen.Aber dann mussten auch wir zurück nach Hamburg. Der OGP
2010 ist aber schon ein fester Termin. Jule und ich kommen allerdings mit Reinhard und seinem TR6 Ende September nochmal zum Ring. Das ADAC-Eifelrennen wird unsere erste Markenclub-GLP werden. | ![]() |
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