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Gargellen statt Garnelen

Gargellen? Kann man die essen? So reagierte ich, als ich zum ersten Mal von Gargellen hörte. Petra erklärte mir dann aber, dass es sich um ein kleinen Ort im Montafon nahe der Silvretta-Hochalpenstraße handelt.

Alles aussteigen, die Straße endet hier. Gargellens Zufahrt ist eine 6 Km lange Kurvenorgie - schön für unseren Alfa (den 147 und leider nicht die Giulia). Nach einer Anreise über die Schwarzwalshochstraße, Übernachtung in Freiburg und einer etwas nervigen Fahrt am Bodensee vorbei sind wir nun endlich angekommen. Ein paar Bauernhöfe, Appartmenthäuser und Hotels, die Talstation der Schafbergbahn und eine Kirche.

Unser Hotel ist das Mateera (www.mateera.at), ein altehrwürdiges Skihotel mit einem modernen Anbau. Kurz nach unserer Ankunft startet das Verwöhnprogramm: gemütliches und geräumiges Zimmer, ein perfektes 10 Punkte Dinner jeden Abend und ein Frühstücksbuffet, das für den ganzen Tag reichen würde, wäre da nicht der leckere Kuchen, den es nachmittags noch gibt.

Die Umgebung ist seit Jahrzehnten als Skigebiet bekannt, aber auch als Bergwanderer kommt man auf seine Kosten. Tolle und perfekt gekennzeichnete Wanderwege bis nach Liechtenstein und in die Schweiz (nein, wir hatten keinen Aktenkoffer dabei) locken je nach Können und körperlicher Verfassung zu diversen Touren. Nachmittags zurückgekehrt eine kurze Verschnaufpause auf der Terasse und nach der obligatorischen Dusche brannte in der Lobby schon der Kamin - herrlich!
Ansonsten kann man auch prima mit dem Mountainbike unterwegs sein oder Reitstunden im direkt neben dem Mateera gelegenen Reitstall mit Haflinger-Zucht nehmen.
Ihr merkt schon an meinen Schwärmereien, es war ein wirklich schöner Urlaub. Ach ja, das Wetter - es passte zum Rest. Ein Tag Regen war auszuhalten.
 
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